Satzung

des Vereins „Freunde des Odeon-Theaters e.V.“



§1 Name, Sitz, Zweck, Gemeinnützigkeit,Geschäftsjahr des Vereins

  1. Der Verein führt den Namen „Freunde des Odeon-Theaters e.V.“
  2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. 
  3. Zweck des Vereins ist die Förderung der Kunst und Kultur, sowie der Denkmalpflege. 
  4. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  5. Der Sitz des Vereins ist Goslar.
  6. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


§2 Verwirklichung der Vereinszwecke
Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere dadurch, dass sich der Verein für die Erhaltung und Förderung eines Sprech- und Musiktheaters in Goslar
einsetzt, verbunden mit der gleichzeitigen Förderung des Laien-, Jugend- und Kindertheaters. Darüber hinaus setzt sich der Verein für die Erhaltung /
Restaurierung des Gebäudes des Odeon-Theaters in Goslar ein, soweit dies im Rahmen der Denkmalpflege möglich ist.



§3 Mittelverwendung 

  1. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln 
    der Körperschaft. 
  2. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. 
  3. Die Buchführung ist zur Kontrolle einmal jährlich durch die Kassenprüfer zu prüfen.Der Mitgliederversammlung ist ein schriftlicher Bericht darüber
    vorzulegen.


§4 Mitgliedschaft 

  1. Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen sein. Über die Aufnahme in den Verein beschließt der Vorstand.
    Der Beschluss ist zu protokollieren.
  2. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, durch eingeschriebene schriftliche Austrittserklärung, die mit dreimonatiger Frist zum Jahresschluss abzugeben
    ist und durch Ausschluss aus wichtigem Grund.
    Als wichtige Gründe sind anzusehen:
    • vereinsschädigendes Verhalten,
    • Beitragsrückstand von mehr als 12 Monaten.
  3. Nach Beendigung der Mitgliedschaft werden geleistete Beiträge und Spenden nicht zurückerstattet. Evtl. sonstige Forderungen fallen dem
    Vereinsvermögen zu. 
  4. Über den Ausschluss entscheidet der geschäftsführende Vorstand nach Anhörung. Über einen evtl. Widerspruch entscheidet der erweiterte Vorstand
    nach Anhörung. 
  5. Der Jahresmitgliedsbeitrag wird von der Mitgliederversammlung in Form einer Beitragsordnung mit einfacher Mehrheit beschlossen. Der Beitrag für
    jedes Kalenderjahr ist unaufgefordert bis zum 30.06. zu entrichten vorbehaltlich einer anderslautenden Bestimmung in der jeweils beschlossenen und
    gültigen Beitragsordnung.  
  6. Neben den Beiträgen nimmt der Verein Spenden – auch solche von Nichtmitgliedern – entgegen. Auf Anforderung werden Spendenbescheinigungen
    erteilt. 


§5 Vorstand
Der Vorstand besteht aus dem geschäftsführenden und dem erweiterten Vorstand.Der geschäftsführende Vorstand setzt sich zusammen aus der/dem 

  • Vorsitzenden
  • stellvertretenden Vorsitzenden
  • Schriftführerin/Schriftführer
  • Schatzmeisterin/Schatzmeister.

Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes sowie die Mitglieder des erweiterten Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung auf jeweils
drei Jahre gewählt. Der geschäftsführende Vorstand führt die Geschäfte bis zur Neuwahl fort. Wiederwahl und Wahl durch Zuruf sind zulässig. 

Der Vorstand gibt sich selbst eine Geschäftsordnung für die Zuständigkeiten des geschäftsführenden Vorstandes und des erweiterten Vorstandes.

Jedes Gremium für sich bzw. der Gesamtvorstand ist beschlussfähig, wenn jeweils mehr als die Hälfte ihrer Mitglieder anwesend sind.

Der Vorstand kann daneben Arbeitskreise bestellen und ihnen die Besorgung bestimmter Angelegenheiten zur selbständigen Erledigung übertragen.
Aus jedem Arbeitskreis heraus wird ein Sprecher des Arbeitskreises gewählt sowie ein Stellvertreter, diese sind gegenüber dem Vorstand zur
Berichterstattung verpflichtet. 
Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist die/der Vorsitzende bei deren/dessen Verhinderung die/der stellvertretende Vorsitzende. Die/Der Vorsitzende bzw.
die/der stellvertretende Vorsitzende ist zur Alleinvertretung befugt. 

Dem erweiterten Vorstand gehören an: 

  • bis zu drei Beisitzer
  • die Sprecher bzw. deren Stellvertreter der Arbeitskreise.

Die Beisitzer werden ebenfalls auf drei Jahre von der Mitgliederversammlung gewählt. 



§6 Mitgliederversammlung
Der Mitgliederversammlung obliegt:

  1. die Wahl des Vorstandes,
  2. die Entgegennahme des Geschäftsberichtes des Vorstandes,
  3. die Entgegennahme des Prüfungsberichtes der Kassenprüfer,
  4. die Beschlussfassung über die Jahresrechnung,
  5. die Entlastung des Schatzmeisters,
  6. die Entlastung des Vorstandes
  7. die Wahl von 2 Kassenprüfern,
  8. die Beschlussfassung über Änderungen der Satzung,
  9. die Beschlussfassung über die Beitragsordnung.


§7 Durchführung der Mitgliederversammlung

Die Mitglieder sind jährlich mindestens einmal, und zwar in der ersten Jahreshälfte, vom Vorstand zu einer Mitgliederversammlung nach Goslar einzuladen.

Die Einladung erfolgt unter Bekanntgabe der Tagesordnung 14 Tage vor der Versammlung durch einfachen Brief oder Email. Falls eine Wahl, Satzungsänderung oder Änderung des Mitgliedsbeitrags beabsichtigt ist, ist dies in der Tagesordnung ausdrücklich mitzuteilen. Die Satzungsänderungen sind in der geplanten Formulierung bei Gegenüberstellung mit der bisherigen Satzungsformulierung aufzuführen. Dies kann auch in Form einer Anlage zur Einladung geschehen. Die Einladungsfrist beträgt in diesen Fällen 3 Wochen. 

Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind mit angemessener Frist einzuberufen, wenn die Mehrheit der Vorstandsmitglieder oder mehr als 10 % der Mitglieder des Vereins die Einberufung beantragen.   

Anträge zur Mitgliederversammlung müssen wenigstens 7 Tage vor der Versammlung schriftlich beim Vorstand eingegangen sein. 

Bei der Abstimmung in der Versammlung hat jedes Mitglied eine Stimme. Stimmrechtsübertragung ist unzulässig. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Zu einer Satzungsänderung bedarf es einer ¾ Mehrheit der anwesenden Mitglieder.

Die Beurkundung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung erfolgt durch den Protokollführer, der von dem Vorsitzenden bestellt wird. Der Leiter der Versammlung und der Protokollführer haben die Niederschrift zu unterzeichnen. Die Niederschriften sind zu sammeln und aufzubewahren. 



§8 Auflösung des Vereins
Die Auflösung des Vereins kann durch die vorher einzuberufende Mitgliederversammlung mit ¾ Mehrheit der erschienenen Mitglieder beschlossen werden.

Die Einladungen zu diesem Zweck sind mit einer Frist von 4 Wochen zu versenden.

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das nach Begleichung sämtlicher Verbindlichkeiten des Vereins verbleibende Vereinsvermögen an eine juristische Person des öffentlichen Rechts, beispielsweise die Stadt Goslar, oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für gemeinnützige Zwecke im Sinne des Vereinszwecks (Förderung der Kunst und Kultur, sowie der Denkmalpflege).  



Satzung beschlossen am 02. November 2011